Die Kilbi und der berühmte Kilbisenf

Schon wenn man «Kilbi» hört, läuft einem das Wasser im Mund zusammen! Zwischen Chabissuppe, Lammgigot und Bräzzele will die Schlemmerei nicht mehr aufhören. Heute sprechen wir Ihnen von einem der Stars der Kilbitradition, dem einzigen, der nach dem Anlass benannt ist: dem Kilbisenf!
Der Kilbisenf ist geschmacklich schwer zu beschreiben: eine süss-saure Mischung, eine Vereinigung von Geschmäcken und Gerüchen, besondere Verbindungen von Gewürzen … Man muss den Kilbisenf kosten, wenn man ihn entdecken und vor allem geniessen lernen will. Wir stellen Ihnen ein Kilbisenf-Rezept Schritt für Schritt vor (es handelt sich um eine Variante des Rezepts; vielleicht kennen Sie ein anderes Rezept. Wenn das Ihre besser ist, teilen Sie uns das bitte in den Kommentaren mit!).

Es braucht folgende Zutaten:
– 4 l Wasser
– 5 dl Birnendicksaft
– 500 g Kandiszucker
– 300 g Rohzucker
– 200 g Mehl
– 50 g Senfmehl
– 2 dl Weisswein
– 1 Päckchen Zimtstange
– 1 Päckchen Sternanis

Erste Etappe des Rezepts: das Senfmehl 2 Stunden im Weisswein einweichen (auch bei längerer Zeit besteht keine Explosionsgefahr, höchstens eine gewisse Niesgefahr).
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Zweite Etappe des Rezepts: Die Gewürze und den Zucker in 4 l Wasser kochen lassen, bis noch 2 l Flüssigkeit übrigbleiben (da dies Stunden dauert, sollte es parallel zum Einweichen des Senfmehls geschehen).
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IMG_2030Potenzierter Weihnachtstee

 

Dritte Etappe des Rezepts: Die Flüssigkeit durch ein Sieb laufen und erneut kochen lassen.

 

Vierte Etappe des Rezepts: das angerührte Mehl dem Birnendicksaft beigeben und durch ständiges Rühren zum Sieden bringen (es gibt nichts Besseres für starke Arme!).
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IMG_2039Wir müssen gestehen, dass plötzlich Zweifel aufkommen: die Konsistenz ist seltsam … wird daraus wirklich etwas werden?

 

Fünfte Etappe des Rezepts: den Kochtopf vom Feuer nehmen und das Gemisch aus Senf und Weisswein beigeben. Nicht mehr kochen (und, auch wenn es nicht speziell erwähnt wird, das Ganze verrühren). In einen Topf leeren.
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IMG_2165Jawohl, es ist geschafft: Gleiche Farbe, gleicher Geruch, gleiche Konsistenz! Unser Kilbisenf ist bereit!

 

Sechste und letzte Etappe des Rezepts: auf einer Schnitte Safranbrot (Cuchaule) kosten!

http://picasion.com/

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