Festival Belluard Bollwerk International

Vom 26.6. bis 5.7.2014 bietet Ihnen das Bollwerk International Festival ein Kaleidoskop von scharfsinnigen, einfühlsamen, wagemutigen, kritischen und oft humorvollen Momenten aus darstellender und bildender Kunst, Literatur, Film und Musik. Das Belluard Bollwerk International ist ein Kunstfestival und läutet seit 1983 in Freiburg jedes Jahr den Sommer ein.

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Es ist ein mehrsprachiges Festival. Die geografische Lage an der Schnittstelle zwischen Deutsch- und Westschweiz ist Programm: das Festival fördert den Austausch zwischen lokalem und internationalem Kunstschaffen und zwischen Schweizer Künstlern aller Sprachregionen. Diese Verflechtung stellt Freiburg in einen überregionalen und internationalen Kontext kreativen Schaffens.

Das Festival Belluard Bollwerk International 2014 betrachtet Themen wie das Verhältnis von Fakt und Fiktion, die Erfahrung des Alltäglichen, neue narrative Formen in der Kunst, unsere unbeständige Welt und unser Erleben von Krieg und Geschichte, früher und jetzt.

Unsere Programm Tipps:

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© Phile Deprez

Die neue flämische Theatersensation heisst het KIP (wörtlich: das Huhn, offiziell: Kunst im Progress). In Chicks for Money and Nothing for Free treffen sich fünf Jungs, um gemeinsam abzuhängen, zu prahlen und Dummheiten zu machen. In verblüffenden Akrobatik- und exzentrischen Playback-Einlagen toben sie sich aus. Schlagartig kippt ihr Verhalten von witzigem Herumalbern zu humorloser physischer Aggressivität. Hinter der überdrehten Energie und jugendlichen Sorglosigkeit treten der nackte Mensch und die Absurdität einer Machokultur hervor. Das Spektakel findet am Donnerstag 3.7. um 22:00 Uhr statt. Alle Informationen finden Sie hier.

Im Filmprogramm Cinéma à 6 zeigt das Belluard Festival auf Grossleinwand Reflexionen und Darstellungen unterschiedlicher Aspekte von Alltäglichkeit und verschiedener Erzählformen in der zeitgenössischen Kunst. Die (Semi-)Dokumentarfilme veranschaulichen zugleich aus verschiedenen Perspektiven, wie sich Menschen in konfliktgeladenen Gesellschaften verhalten.

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© Peter Brook

Am Freitag 4.7.  um 18:00  Uhr erwartet Sie “Tell Me Lies” von Peter Brook. Dieser Agitprop-Semi-Dokumentarfilm, 1967 in London realisiert von Peter Brook mit der Royal Shakespeare Company, fesselt und provoziert auch heute noch. Am Höhepunkt des Vietnamkriegs illustriert Brook die Anti-Kriegsmentalität in künstlerischen und intellektuellen Kreisen und zeigt, dass in dieser Zeit Kunst, Theater und politischer Protest gemeinsam in den Kampf gegen den Krieg ziehen.

Aber das ist nur eine Auswahl, Kunstschaffende aus Angola, Südkorea, Norwegen, China, Kroatien, Italien, Frankreich, Belgien, Deutschland, den USA, Kanada, den Niederlanden, Grossbritannien, Kamerun, Libanon und aus der Schweiz enthüllen Wirklichkeiten und stellen dringliche Fragen über zeitgenössische Themen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft. Das gesamte Programm finden Sie hier.

 

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