FRI-SON; Seit 30 Jahren am Puls der internationalen Indie, Rock und Popkultur – mitten in Freiburg

Ein Million Besucherinnen und Besucher, 3300 Gruppen, 3000 Events, 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 2 Umzüge in 30 Jahren. Das Fri-Son ist mehr als ein Musiklokal aus Stein und Zement. Es ist vor allem eine Idee, eine Lebenseinstellung, eine Philosophie. Das Fri-Son entwickelte sich mit Hilfe einer Handvoll Muskiverrückter von einer Lizenziatsarbeit zur Erfolgsgeschichte Freiburgs mit nationaler und internationaler Ausstrahlung.

Dass das Fri-Son kein Club wie jeder andere ist, spürt man, wenn man ihm einen Besuch abstattet. Und spätestens wenn man die Chance hat, einen Blick in die Backstage-Bereiche zu werfen, versteht man warum es gar als „legendär“ bezeichnet wird – man kann es an den Wänden ablesen, an all den Plakaten der Bands die schon hier gespielt und ihre Spuren hinterlassen haben. Es sind die Menschen, die den Geist des Fri-Son ausmachen.

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Quelle: www.fri-son.ch

30 Jahre Geschichte, drei Lokalitäten, hunderte von Mitarbeitern, tausende von Konzerten. Das Freiburger Konzertlokal entstand allerdings nicht aus einer revolutionären Jugendbewegung, sondern als Experiment im Rahmen einer Lizenziatsarbeit in Unternehmensökonomie. Jean-François Richards praktischer Teil der Arbeit bestand darin, ein alternatives Kulturlokal zu gründen mit einem Startkapital von 3000 Franken. Seine Überzeugungsarbeit bei den Stadtbehörden und der Einsatz vieler Freiburger Musiker und Musikfans führten zum ersten Fri-Son-Konzert im alten Bürgerspital der Stadt am 14. Februar 1983.

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Quelle: www.stemutz.ch

Seither entwickelte sich das Fri-Son längst zu einem der führenden Konzertlokale westlich von Zürich. Hier spielten Legionen von internationalen Bands, welche heute eigentliche Ikonen des musikalischen Untergrunds sind. Man denkt an die Beastie Boys, Nirvana und The Foo Fighters, die später zu Superstars wurden, aber auch an Kultformationen wie Gun Club mit dem unvergesslichen Jeffrey Lee Pierce, Element Of Crime oder Velvet-Underground-Sängerin und Femme Fatale Nico, die hier ihr letztes Album «Camera Obscura» vorstellte. (aus der BernerZeitung und Freiburger Nachrichten)

Quelle Video

Fri-Son ist multikulturell, zweisprachig und offen für neue Initiativen. Dem Spirit des Fri-Sons ist es zu verdanken, dass immer wieder neue Leute seinem Charme erliegen und sich im Verein und im Club investieren. Das Fri-Son bleibt ein einmaliges Sprungbrett für alle Leute, die ihren Weg mit Musik gehen und Musikgeschichte hautnah miterleben wollen.

Auf der Website kann man im Programm bis zurück ins Jahr 1983 stöbern.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf www.fri-son.ch

Bilder: sind von Seiten Fri-Son viele Vorhanden

Buch: http://www.fri-son.ch/de/30-ans-jahre-alt/livre/

Quelle: http://www.freiburger-nachrichten.ch/nachrichten-grossfreiburg/der-oekonom-und-die-musikfans

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Redaktion

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