Mit dem Smart Living Lab wird Freiburg zur Hauptstadt für intelligentes Wohnen

Die Gebäude der Zukunft entstehen in Freiburg. Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) plant hier die Einrichtung einer neuen Dependance, die später zu einem Kompetenzzentrum werden soll, an dem sich die Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) und die Universität Freiburg beteiligen. Das Smart Living Lab (SLL) wird in einem experimentellen Gebäude angesiedelt, das auf dem Gelände des Innovationsquartiers blueFACTORY errichtet werden soll.

«Dank der Vernetzung verschiedener Forschungsgruppen können wir die Kenntnisse im Zusammenhang mit der Lebenswelt von morgen interdisziplinär erweitern», erklärt Marilyne Andersen, Professorin für nachhaltige Technologien und Bau und Dekanin der Fakultät für Architektur-, Bau- und Umweltwissenschaften der EPFL. Die Bautechnologien und Fragen des Wohlbefindens der Bewohner spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Ziele des Bundes im Hinblick auf Energieeinsparungen und nachhaltige Entwicklung. «Daher plant das SLL die Entwicklung von Forschungsprojekten von internationaler Bedeutung in den Bereichen Energieeffizienz, Baustoffe, Recht und Geisteswissenschaften. Es ist geplant, dass schliesslich rund 80 Forscher am Standort arbeiten », fügt Marilyne Andersen hinzu.

Der Kanton Freiburg rechnet damit, die Finanzierung der Infrastrukturen sowie die Einrichtung von zwei dauerhaften Lehrstühlen und einer Gastprofessur für die EPFL zu übernehmen. Die EPFL wiederum wird zwei weitere zusätzliche Lehrstühle hinzufügen. Neue Forschungsgruppen der Universität und der HTA-FR werden sich ebenfalls am Standort ansiedeln, so dass eine einzigartige, synergetische Plattform entsteht.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Ausgabe “BlueEconomy” des Business Magazin Fribourg Network

Headerbildquelle: facebook.com/bluefactory.fribourg

Autor

Jean-Luc Mossier

Jean-Luc Mossier ist Direktor der Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg (WIF). Er ist Doktor der technischen Wissenschaften, verfügt über ein MBA und ist Gründer mehrerer Start-up-Unternehmen. Sie können der WIF auch auf  Twitter folgen. 

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