Oracle du Papillon: Nachhaltigkeit in Freiburg

Die Schweiz hat sich im Bereich der Nachhaltigkeit ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis im Jahr 2020 soll der CO2-Ausstoss pro Bürger und Jahr um 20% reduziert werden. Doch was bedeutet dies genau? Was sind 20%? Was steckt hinter diesen Zahlen und was kann ich dazu beitragen?

«L’Oracle du Papillon – die Ausstellung» will den Besuchern auf konkrete und innovative Weise zeigen, wie jeder dieses Vorhaben verwirklichen kann und zu einem nachhaltigen Lebenstil anregen, der Spaß macht.

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Quelle Oracle du Papillon

Einen ersten Eindruck dieses Ansatzes gewinnt man schon bei der Einfahrt mit dem Zug im Bahnhof Freiburg: Direkt an der Bahnlinie Bern-Genf steht «The Cube», ein 8,22 Meter hoher und breiter Würfel, der das Wahrzeichen der Ausstellung ist und direkt auf dem Ausstellungsgelände steht. Er macht die Dimensionen deutlich, denn er entspricht exakt der Menge CO2, die es pro Person einzusparen gilt.

Im Inneren empfängt die Besucher das namensgebende “Oracle du Papillon”: Eine musikalische Licht- und Tonshow, die Jung und Alt berührt und begeistert. Ein drei Meter hoher Tornado-Simulator steht unter einem Dach von leuchtenden Schmetterlingen. Jeder Besucher erhält eine Murmel, die aussieht wie die Erde. Diese kann man in einen Trichter werfen. Tut dies nur eine Person leuchtet ein Schmetterling auf. Tun dies aber mehrere, beginnt das ganze Schmetterlingsdach zu leuchten und der Tornado fängt an zu wirbeln. Frei nach dem Motto des Schmetterlingsorakels: Wenn alle etwas kleines tun, wird daraus ein grosses Ereignis.

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Quelle Oracle du Papillon

Im “Solutions Centre” werden die vier Lebensbereiche Mobilität, Energie, Lebensgewohnheiten und Konsum behandelt. Zu diesen Lebensbereichen werden 40 einfache und konkrete Lösungen aufgezeigt, die dazu beitragen, einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln und den CO2 Ausstoß schon heute zu reduzieren. Mit dem zur Verfügung gestellten Tablet-Computer kann der Besucher ausserdem spielerisch seine persönliche CO2-Bilanz ausrechnen.

Weiter geht’s mit der begehbaren Installation “Geocity”, die sich mit Fragen zu Wachstum und Veränderungen von Gemeinden, Städten und Regionen auseinandersetzt. Wie wird sich die Bevölkerung verändern? Wie der Verkehr? Was bedeutet das für Raumplanung, Energieverbrauch, Lärmbelastung und Klima? Geocity, gibt zahlreiche Antworten über den Kanton und die Agglomeration Freiburg. Es geht vor allem darum, dem Besucher nahe zu legen, mit welchen Maßnahmen eine Stadt oder eine Region auf Herausforderung reagieren kann, wie sie sich über vergangenes Handeln bewusst wird und welche Lehren sie daraus für die Zukunft ziehen kann.

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Quelle Oracle du Papillon

Im japanischen “Tsunagari” werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus aller Welt zusammen getragen, miteinander verbunden und auf eine gewaltige Erdkugel im Zentrum des Raumes projiziert. Dadurch erschliessen sich dem Besucher komplexe Zusammenhänge unseres Ökosystems, mit dem auch wir als Menschen eng verbunden sind. Erst mit einem Blick aus dem All wird deutlich, wie sich die Welt verändert und was wir tun können oder sollten, um sie so zu erhalten, wie wir sie lieben.

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Quelle Oracle du Papillon

Die Ausstellung bietet eine Schau, die Kunst, Wissenschaft und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbindet und ist gemeinsam mit renommierten nationalen und internationalen Partnern realisiert worden – sie dauert noch bis am 2. November.

Mehr zur Ausstellung, Öffnungszeiten und Ticketpreisen erfahren Sie hier.

Nachhaltigkeit in Freiburg – macht glücklich.

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Redaktion

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