Swiss Living Challenge: die lokalen Unternehmen im Zentrum eines internationalen Wettbewerbs

Solar Decathlon ist ein renommierter Wettbewerb, an dem Universitäten auf der ganzen Welt teilnehmen. Er wurde vom amerikanischen Energiedepartement ins Leben gerufen. Die Herausforderung des Wettbewerbs besteht darin, eine Wohnung zu bauen, die eine reale Grösse aufweist und betriebsbereit ist. Als Energiequelle darf dabei nur die Sonne genutzt werden. Die Schweiz wird bei diesem Wettbewerb von einem Team von Studierenden der Universität und der Fachhochschule für Technik und Architektur in Freiburg, der EPFL und der Haute école d’art et de design in Genf vertreten. Die Studierenden werden bei ihrem Vorhaben von mehreren lokalen Unternehmen begleitet und unterstützt.

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Ein multidisziplinärer Ansatz
Das Engagement der lokalen Unternehmen für den Wettbewerb führt zu einem praktischen und multidisziplinären Ansatz. Mehrere lokale Unternehmen beteiligen sich aktiv an der Realisierung des Projekts NeighborHub. Die Privatunternehmen setzen sich auf verschiedene Arten bei den Etappen des Projekts ein.
Groupe-E hat bei der Entwicklung und bei der Realisierung des Konzepts mitgearbeitet. Groupe-E ist eine wertvolle Hilfe für Fragen zu technischen Anlagen, zur Montage von Sonnenkollektoren und zu elektrischen Anschlüssen. Die Unternehmung stellt auch ein Elektroauto zur Verfügung, damit der Energieverbrauch möglichst nahe an den Wettbewerbsvorschriften getestet werden kann.
JPF-Ducret, spezialisiert auf Holzbau, hat bei der Entwicklung des Aufbaus der Holzplatten mitgeholfen. Die Holzplatten, welche die Bausteine von NeighborHub bilden, wurden von dieser Firma zugeschnitten. Auch Lernende arbeiteten beim Bau des Projekts mit. Das führt zu einem bereichernden Austausch mit den Studierenden.
– Logistische Unterstützung (Gerüste, Ausleihe von speziellen Werkzeugen, Sicherheitsmassnahmen) erhält das Team vom Unternehmen Sottas.
– Das Unternehmen Portes Brodard unterstützt das Team in Fragen zu den Türen des Solar-Prototyps, und zwar sowohl bei der vertieften Forschung als auch beim praktischen Einbau.

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Weitere Unternehmen der Genferseeregion sind bei der Umsetzung des Projekts ebenfalls involviert.
ThinkEE, ein Start-up mit Sitz an der EPFL, entwickelt mit den Studierenden eine Schnittstelle zwischen Benützer und Gebäude. Das Ziel besteht darin, dass jedermann verstehen kann, was NeighborHub konsumiert und produziert, und Reflexe zur Begrenzung der Verluste entwickelt.
– In Zusammenarbeit mit D.E.S Systèmes de sécurité betreibt das Team die Sprinkler- und Sicherheitsanlage.
– Fraîche ist zuständig für die Einrichtung und den Betrieb des Aquaponiksystems der Wohnung. Dabei handelt es sich um ein natürliches Mini-Ökosystem, bei dem die Abfälle des einen Elements, in diesem Fall der Fische, zur Nahrung eines andern Elements, hier die Grünpflanzen, werden.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie am Tag der offenen Tür von NeighborHub am 10. Juni 2017 hinter der Versuchshalle des Smart living lab, blueFACTORY-Gelände.

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Blogartikel von Groupe-E „Solar Decathlon 2017 – Eine internationale Herausforderung

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