Die Ausstellung bietet anhand einer Auswahl von Glasarbeiten einen Einblick in verschiedene Schaffensphasen des Künstlers. Zu sehen sind insbesondere Glascollagen – eine Technik, mit der Stooss „luftige und transparente“ Bildwirkungen erzielt, ähnlich wie bei Aquarellen, jedoch ohne klare Trennlinien – sowie dreidimensionale Werke, die in Glaspaste-Technik hergestellt wurden. Diese Kreationen, die seit 1990 zu seinem Repertoire gehören, zeugen von seiner innovativen Herangehensweise an das Material Glas.
Christoph Stooss, geboren 1953, steht in einer langen Tradition Luzerner Glasmaler: Sein Urgrossvater Eduard Renggli (1863–1921), sein Grossvater Eduard Renggli (1888–1954) und sein Onkel Edy Renggli (1922–2017) übten bereits dieses Kunsthandwerk aus. 1975 schloss er seine Ausbildung zum Glasmaler an der Schule für Gestaltung in Luzern und Bern sowie in der Werkstatt seines Grossvaters ab. Im folgenden Jahr führte ihn sein künstlerischer Weg nach Paris an die Académie Port-Royal, wo er sich unter Claude Schürr intensiv mit Ölmalerei und Aquarellmalerei beschäftigte. Im selben Jahr wird er an der École nationale supérieure des Beaux-Arts (ENSBA) aufgenommen und tritt in das Atelier für Wandmalerei von Jean Bertholle ein, wo er entscheidende Impulse im Bereich der monumentalen Malerei erhält. Parallel dazu arbeitete er im benachbarten Atelier für Glasmalerei unter der Leitung von Professor Allain. 1979 setzte Stooss seine Spezialisierung in England im Atelier des berühmten Glasmalers Patrick Reyntiens fort. Seit 1984 leitete er das Atelier Luzerner Glasmalerei, dessen Eigentümer er 1991 wurde.
Daten und Uhrzeiten
- 25. Dezember 2026 (Weihnachtstag)
Vom 1. Nov. 2025 bis 8. Mär. 2026
Dienstag - Sonntag
11:00 - 17:00
Vitromusée Romont
Case postale 150
1680 Romont
+41 26 652 10 95






