Nachhaltige Massnahmen innerhalb des FTV
Bike to Work

Im Rahmen der Massnahmen zur nachhaltigen Entwicklung steht den Mitarbeitenden des FTV ein Elektrovelo für Fahrten zu Sitzungen in der Stadt Freiburg und Umgebung zur Verfügung. Des Weiteren wurde Homeoffice bereits vor der pandemiebedingten Pflicht im Jahr 2020 ins Personalreglement augenommen. Die Mitarbeitenden haben somit die Möglichkeit, zwei Tage pro Woche (ab einer 70%-Anstellung) von zu Hause zu arbeiten. Der FTV beteiligt sich zudem an der Aktion «Bike to work», welche die Nutzung des Velos für den Arbeitsweg fördert. 2026 legten acht Mitarbeitende des FTV eine Strecke von ca. 900 km zurück. Die 9 Mitarbeitenden des FTV, aufgeteilt in zwei Teams, bewältigten in den Monaten Mai und Juni insgesamt 782% ihrer Wege mit dem Velo oder zu Fuss. Wir nehmen seit 2017 an der Challenge teil und haben im Jahr 2023 einen neuen Rekord in Bezug auf die zurückgelegte Strecke aufgestellt (1’636 km).
CO2-Bilanz
Der FTV erhielt (2021 und 2022) das Label Carbon Fri der gleichnamigen Stiftung, die sich für die Reduktion der CO₂-Emissionen Freiburger Unternehmen einsetzt. Die ersten beiden CO₂-Bilanzen, die mit dem spezialisierten Unternehmen Climate Services in der bluefactory in Freiburg erstellt wurden, mündeten in konkrete Massnahmen:
- Bildung einer internen Arbeitsgruppe für nachhaltige Entwicklung,
- Erstellung eines Mobilitätsplans für Unternehmen,
- Definition von Reduktionszielen: Reduzierung der CO₂-Emissionen des FTV um 50%, das entspricht einer Verringerung um 20 Tonnen CO₂ bis 2030.
Die Emissionen des Jahres 2025 beliefen sich auf 56 Tonnen CO₂. Dank des Umzugs unserer Büros ins Freiburger Stadtzentrum sowie des Mobilitätsplans konnten wir die mobilitätsbedingten Emissionen deutlich um 42 % reduzieren. Aufgrund der Ergebnisse aus der CO₂-Bilanz 2025 werden in den kommenden Jahren gezielte Massnahmen zur Reduktion der Emissionen aus Heizung und Stromverbrauch umgesetzt.
www.climate-services.ch
www.carbonfri.ch
Mobilitätsplan

Der Mobilitätsplan für Unternehmen verfolgt einen dynamischen, langfristig ausgerichteten Ansatz zur Begleitung und Förderung eines veränderten Mobilitätsverhaltens . Der FTV engagiert sich damit aktiv an einem Prozess, der auf eine zweckmässigere und nachhaltigere Mobilität abzielt – als Antwort auf die Herausforderungen des motorisierten Verkehrs..
Dabei werden konkrete Massnahmen umgesetzt, die die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Organisation berücksichtigen, um die Wege möglichst effizient zu gestalten.
Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit (KONA)
Zusammen mit seinen Kernmitgliedern verfolgt der STV die Vision, ein nachhaltiges Tourismusland Schweiz zu gestalten. Die nachhaltige Entwicklung des Schweizer Tourismus soll mittels des Kompetenzzentrums Nachhaltigkeit (KONA) aktiv gefördert werden. Das Zentrum, welches sich derzeit im Aufbau befindet, soll unter dem Dach des STV einen entscheidenden Beitrag leisten, um den Schweizer Tourismus zum Nachhaltigkeits-Leader zu entwickeln und damit die Sustainable Development Goals (SDGs) und die Agenda 2030 zu erreichen.
Als Mitglied des STV setzt der FTV seine Bemühungen in diesem Bereich ebenfalls fort.
Hier finden Sie die Präsentation des FTV im Rahmen des KONA-Webinars «Nachhaltige Destinationsentwicklung: Strategie und Praxis» vom 24. Juni 2026.
Koexistenz – ein harmonisches Miteinander in der Natur fördern

Der Verein Fribourg Bike Friendly hat die Vision, die Attraktivität des Kantons Freiburg durch ein nachhaltiges, verantwortungsbewusstes und koordiniertes Angebot für den Velotourismus / das Mountainbiking zu entwickeln. Die Beteiligten verfolgen das Ziel, die Region Freiburg als eine schweizweit anerkannte Mountain- und E-Bike-Destination zu etablieren.
Mit diesem Ziel vor Augen haben sie sich vernetzt, um die Routen und Infrastruktur für das Velofahren weiterzuentwickeln, die Qualität der bestehenden Dienstleistungen zu verbessern und die Anzahl der Angebote für Velofahrende zu steigern.
Seit mehreren Jahren setzt sich der Verein aktiv für ein harmonisches Zusammenleben in der Natur ein. Mit verschiedenen Sensibilisierungsmassnahmen – Videos, Veloklingeln, Aufklebern und Kampagnen in sozialen Netzwerken – erinnert sie an die Bedeutung des Respekts gegenüber allen Nutzenden der Wege: Radfahren, Wandern, Land- und Forstwirtschaft und natürlich der Tier- und Pflanzenwelt.
Die Videos sind auf der Webseite von Fribourg Bike Friendly verfügbar.



